Wer hat Anspruch?

Anspruch haben geschäftsführende Gesell­schafterinnen und Gesell­schafter einer AG, GmbH oder Genossen­schaft sowie ihre mit­arbeitenden Ehe­partnerinnen oder Ehe­partner beziehungs­weise ihre ein­getragenen Partnerinnen oder Partner (vgl. Art. 31 Abs. 3 Bst. b und c AVIG). Seit 19. Dezember 2020 gilt: Voraus­setzung ist ein Einkommensverlust und eine Umsatzeinbusse pro Monat von mindestens 40 Prozent im Vergleich zum durch­schnittlichen Umsatz der Jahre 2015 bis 2019 infolge der Mass­nahmen gegen das Corona­virus. Bis 18. Dezember 2020 wurde die Grenze bei 55 Prozent festgelegt. In jedem Fall muss im Jahr 2019 ein AHV-pflichtiges Erwerbs­einkommen von mindestens CHF 10'000.00 erzielt worden sein.

Hinweis zum Umsatz: Im Anmeldeformular für die Corona-Entschädigung wird nach dem Umsatz gefragt. Gemeint ist das Total aller Einnahmen (brutto). Wir müssen wissen: Wie hoch waren die Gesamteinnahmen des Unternehmens?

Für welchen Zeit­raum besteht Anspruch auf Ent­schädigung?

Vom 17. September 2020 bis zum 30. Juni  2021.

Wie hoch ist die Ent­schädigung?

Sie  beträgt 80 Prozent der Erwerbs­einbusse im betreffenden Monat, höchstens CHF 196.00 pro Tag.

Antrag an die zuständige Aus­gleichs­kasse bis spätestens 30. Juni 2021

Firmen, die Mitglied des SVZ Thurgau sind, beantragen die Corona-Entschädigung mit dem rechts verlinkten Online-Formular.

Wer einer anderen Ausgleichskasse angeschlossen ist, wendet sich an jene.