Mit der Annahme des Covid-19-Gesetzes hat der Bundesrat auf den 26. Juni 2021 weitere Lockerungsschritte beschlossen und die Ansprüche auf die Corona Erwerbsersatzentschädigung verlängert.

Der Anspruch auf die Corona-Erwerbsausfall­entschädigung für Selbstständig­erwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Die Anmeldung muss bis zum 31. März 2022 bei der zuständigen Ausgleichs­kasse eingereicht werden.

Bei Ansprüchen ab dem 1. Juli 2021 wird zudem die Berechnung anhand der definitiven Beitrags­verfügung 2019 vorgenommen, sofern diese für die Bezugs­berechtigten besser als die aktuelle Berechnungs­grundlage ist. Die Ausgleichskassen prüfen diese neue Berechnung von sich aus. Es ist keine Meldung notwendig. Für Ansprüche bis zum 30. Juni 2021 bleibt die Berechnungs­grundlage bestehen.

Besonders gefährdete Personen haben neu bis zum 31. August 2021 einen Anspruch auf die Corona-Erwerbsersatz­entschädigung. Geimpfte Personen, auch schwangere, gelten jedoch nicht mehr als besonders gefährdet. Das gleiche gilt für Personen, die sich nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt haben und als genesen gelten.