Der Assistenzbeitrag soll Bezügerinnen und Bezügern einer Hilflosenentschädigung der IV eine eigenverantwortliche und selbstbestimmte Lebensführung erleichtern. Mit dem Assi-stenzbeitrag werden sie selber Assistenzpersonen anstellen, welche die notwendige Hilfe erbringen. Das bedeutet, dass Bezügerinnen und Bezüger eines Assistenzbeitrages als Ar-beitgeber auftreten, eine Lohnbuchhaltung führen und Beiträge abrechnen. Nicht anerkannt wird die Anstellung von Personen, die mit der behinderten Person in direkter Linie verwandt sind (Kinder, Grosskinder, Eltern, Grosseltern) oder mit dieser in Partnerschaft leben. Ein Assistenzbeitrag kann nur in Verbindung mit dem Bezug einer Hilflosenentschädigung beantragt werden.

Anspruch

Versicherte haben Anspruch auf einen Assistenzbeitrag, der die von ihnen benötigten Hilfe-leistungen deckt, wenn sie eine Hilflosenentschädigung der IV beziehen und zu Hause le-ben. Für volljährige Versicherte mit eingeschränkter Handlungsfähigkeit und minderjährige Versicherte gelten besondere Voraussetzungen, die im beigefügten Merkblatt detailliert er-läutert werden.

Ansätze

Der Assistenzbeitrag beträgt CHF 33.20 pro Stunde.

Muss die Assistenzperson für die benötigten Hilfeleistungen aufgrund der Beeinträchtigung der versicherten Person über besondere Qualifikationen verfügen, so beträgt der Assistenzbeitrag CHF 49.80 pro Stunde.

Der Ansatz für den Nachtdienst wird im Einzelfall und nach Intensität der zu erbringenden Hilfeleistung festgelegt. Er beträgt jedoch höchstens CHF 88.55 pro Nacht. In diesen Ansätzen sind die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialversicherungen und die Ferienentschädigung inbegriffen.

Coronavirus - News, Stand 04.12.2020

Corona-Entschädigung: Neu auch für Ehepartner von Selbständigerwerbenden

Der Bund hat am 27.11.2020 entschieden, dass neu auch die mitarbeitende Ehepartnerin oder der mitarbeitende Ehepartner von Selbständigerwerbenden im Zusammenhang mit

Anspruch auf Entschädigung für Lohnausfall infolge von Massnahmen gegen das Coronavirus hat.

An den bisherigen Corona-Entschädigungen ändert sich nichts.

Weitere Informationen finden Sie hier.